
Trump liebäugelt mit Kim: Treffen während Asien-Reise möglich

Bei einer Presserunde am Montag hat US-Präsident Donald Trump überraschend ein mögliches Treffen mit dem Staatschef der Demokratischen Volksrepublik Korea (DVRK), Kim Jong-un, verkündet. Von einem Journalisten gefragt, ob Trump im Rahmen seiner bevorstehenden Asien-Reise im November auch mit dem DVRK-Führer zusammenkommen könnte, schloss der Republikaner diese Möglichkeit nicht aus:
"Vielleicht schon. Das wäre aufregend, nicht wahr? Aber ich komme mit ihm gut aus."
Bereits Ende August hatte die US-Zeitung The Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Quellen geschrieben, dass der US-Präsident die Gelegenheit suche, während seiner Reise nach Asien in diesem Herbst mit Kim zusammenzutreffen. Der Republikaner selbst hob mehrmals vor Journalisten sein gutes Verhältnis zu dem DVRK-Chef hervor. In einem Statement im August sagte Trump, dass Kim ihn "mit großem Respekt" behandelt habe. Dem US-Präsidenten zufolge sei der DVRK-Führer für die Wiederaufnahme von Gesprächen offen.
JUST IN - President Trump says he may meet North Korean leader Kim Jong Un during his Asia trip later this month https://t.co/nyAQv9eTRk
— Insider Paper (@TheInsiderPaper) October 12, 2026
Donald Trump hat im kommenden Monat ziemlich viel auf seiner internationalen Agenda. Er will zunächst einem Gipfeltreffen des Verbandes Südostasiatischer Nationen (ASEAN) beiwohnen, das vom 16. bis zum 18. November in der philippinischen Hauptstadt Manila stattfinden soll. Gleich danach fliegt der Republikaner zu einem Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (APEC) im chinesischen Shenzhen weiter, der für den 18. bis 19. November geplant ist. Eben bei dieser Veranstaltung könnte es auch zu einem Treffen mit Kim kommen.

Bislang waren Trump und Kim dreimal zusammengekommen – und zwar während der ersten Amtszeit des Republikaners. Das letzte Treffen der beiden Spitzenpolitiker fand im Jahr 2019 in der vietnamesischen Hauptstadt Hanoi statt. Ein Durchbruch blieb aber aus.
Vor dem Hintergrund der jüngsten Erklärung des Republikaners bestätigte die Führung in Pjöngjang einen neuen Raketentest. Zuvor hatte der südkoreanische Generalstab über den Start einer ballistischen Rakete im nördlichen Nachbarland berichtet. In einer entsprechenden Mitteilung der Nachrichtenagentur KCNA vom Dienstagmorgen hieß es, Ziel des Tests sei es gewesen, die Erfolge der DVRK bei der technischen Modernisierung eines der Schlüsselelemente der Rakete unter Beweis zu stellen. Der Test sei ein großer Erfolg gewesen, hieß es. Nach Angaben aus Südkorea soll die Rakete mehr als 900 Kilometer weit geflogen sein.
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