International

Liveticker Ukraine-Krieg: Unbemanntes Boot der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer zerstört

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Unbemanntes Boot der ukrainischen Marine im Schwarzen Meer zerstörtQuelle: Sputnik © Pawel Lwow
  • 29.05.2024 22:00 Uhr

    22:00 Uhr

    Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!

  • 21:55 Uhr

    Jeffrey Sachs: "Die USA sind ein Land, das davon lebt, andere Regierungen zu stürzen"

    In einem Interview mit dem Journalisten und politischen Analysten Tucker Carlson äußert sich der renommierte US-Ökonom Jeffrey Sachs über den russischen Präsidenten Wladimir Putin. Er bezeichnet ihn als "sehr intelligent" und als einen Führer, der das Land effizient regiert. Vor allem seine Vergangenheit als Mitglied des sowjetischen Geheimdienstes KGB ermögliche es Putin, die USA sehr genau zu verstehen.

    Das Interview gibt es hier auf unserer Website zu sehen.

  • 21:40 Uhr

    Ukraine-Konflikt offenbart Mängel in US-Waffenarsenal

    Der Konflikt in der Ukraine hat laut der Tageszeitung Responsible Statecraft den Mythos von der Überlegenheit des US-Militärkomplexes widerlegt. Der Publikation zufolge haben die russischen Streitkräfte gelernt, mit den teuren, hoch entwickelten westlichen Waffen fertigzuwerden.

    Die Autoren des Artikels listen Waffen auf, die zunächst große Hoffnungen geweckt hatten, sich aber im Kriegseinsatz nicht bewährt haben.

    Dazu gehören Drohnen vom Typ Switchblade, Panzer M-1 Abrams, Luftabwehrsysteme Patriot, Haubitzen M777, ferngesteuerte 155-mm-Artilleriegeschosse Excalibur, Mehrfachraketenwerfer HIMARS, GPS-gesteuerte Bomben und Drohnen mit künstlicher Intelligenz vom Typ Skydio.

  • 21:22 Uhr

    Pistorius will Diskussion über Angriffe auf Ziele in Russland mit westlichen Waffen aus der Öffentlichkeit heraushalten

    Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat sich in der Diskussion darüber, ob der Ukraine der Einsatz von aus Deutschland gelieferten Waffen gegen Ziele in Russland erlaubt werden soll, zurückhaltend geäußert. Der SPD-Politiker sagte am Mittwoch beim Besuch der Flugabwehrraketengruppe 21 in Sanitz in Mecklenburg-Vorpommern, dass es im Interesse der militärischen Taktik und Strategie sei, dass man nicht öffentlich darüber diskutiere. Er erläuterte:

    "Das Völkerrecht lässt das alles zu. Was dann im Einzelnen geregelt ist zwischen den Staaten, das hat der Kanzler gestern gesagt, ist eine Regelung zwischen den Staaten."

    Gleichzeitig lobte Pistorius die Ausbildung ukrainischer Armeeangehöriger an Patriot-Flugabwehrsystemen in Deutschland als einen wichtigen Beitrag zur Unterstützung der Ukraine. Die Luftverteidigungssysteme seien das, worauf Kiew aktuell am meisten angewiesen sei. Diese Schulung durch die Bundeswehr sei ein wichtiges Zeichen, dass Deutschland an der Seite der Ukraine stehe.

  • 21:05 Uhr

    Litauen nimmt an Luftverteidigungsinitiative für Ukraine teil

    Litauen wird sich an einer von Deutschland ausgehenden internationalen Initiative beteiligen, die der Ukraine eine bessere Luftverteidigung gewährleisten soll. Die Regierung in Vilnius hat zu diesem Zweck ein Hilfspaket im Wert von 13,5 Millionen Euro beschlossen. Für diese Summe sollen Radaranlagen bereitgestellt werden. Nach Angaben von Verteidigungsminister Laurynas Kasčiūnas will das baltische EU-Land noch im laufenden Jahr vier Radaranlagen an die Ukraine liefern und danach weitere Systeme erwerben. Sie sollen die Warnfähigkeit der Ukraine stärken und die Zerstörung von Flugkörpern erleichtern.

  • 20:44 Uhr

    Ukrainisches Justizministerium räumt Mobilisierung von weiblichen Gefangenen für Streitkräfte ein

    Die Rekrutierung von weiblichen Gefangenen in die ukrainischen Streitkräfte ist rechtlich zulässig. Die Gesetzgebung des Landes enthält diesbezüglich keine Einschränkungen, teilte der ukrainische Justizminister Denis Maljuska mit. In einer Sendung des ukrainischen Fernsehsenders Rada antwortete er auf die entsprechende Frage eines Journalisten:

    "Wir haben keine Einschränkungen im Gesetz, dass es sich um Männer oder Frauen handeln muss. Theoretisch lassen wir eine solche Möglichkeit zu."

    Maljuska fügte hinzu, dass es nur wenige Frauen im Strafvollzug des Landes gebe, weil sie viel seltener Straftaten begehen, die mit Haftstrafen geahndet werden.

  • 20:21 Uhr

    Puschilin: Befreiung von Charkow derzeit nicht geplant

    Im Hinblick auf die Gefechte an der Grenze zwischen dem ukrainisch kontrollierten Teil des Gebiets Charkow und dem russischen Gebiet Belgorod gehe es derzeit nicht darum, die Stadt Charkow zu befreien, sondern eine Sanitätszone zu schaffen, erklärte DVR-Chef Denis Puschilin. Er sagte gegenüber Reportern:

    "Wenn wir uns an den Worten unseres Präsidenten orientieren, gibt es im Moment keine solche Aufgabe (Charkow zu befreien). Aber gleichzeitig gibt es eine sehr wichtige Aufgabe – die Sicherung unseres Territoriums, des Territoriums Russlands. Und natürlich ist da die Frage der Sanitätszone, über die unser Präsident auch gesprochen hat."

    Puschilin teilte weiter mit, dass die Größe der sanitären Zone in der Ukraine von der Bandbreite der an Kiew gelieferten Waffen abhänge.

  • 20:00 Uhr

    UNO nimmt als Beobachter an Ukraine-Konferenz in der Schweiz teil

    Die Vereinten Nationen werden auf dem Schweizer Ukraine-Friedensgipfel als Beobachter vertreten sein, sagte der offizielle Sprecher des UN-Generalsekretärs, Stéphane Dujarric, während einer Pressekonferenz. 

    "Die UNO wird als Beobachter teilnehmen. Wir werden definitiv vertreten sein. Über das genaue Maß der Vertretung werde ich Sie informieren, sobald ich kann."

  • 19:40 Uhr

    CNN: Ukrainische Soldaten klagen über Probleme mit US-Panzern

    Das ukrainische Militär hat sich gegenüber CNN über die US-Panzer vom Typ Abrams beschwert: Regen und Nebel würden die Elektronik im Inneren beschädigen. Nach Angaben der ukrainischen Soldaten seien diese Fahrzeuge zudem nicht ausreichend gepanzert – sie schützen die Besatzung beispielsweise nicht vor Drohnenangriffen. Nachdem Journalisten einen unter einem Baum stehenden Panzer entdeckt hatten, schilderten sie ihre Beobachtung wie folgt: 

    "Er war fast bewegungsunfähig aufgrund eines Motordefekts, obwohl er gerade erst aus Polen geliefert worden war."

    In dem Artikel wird außerdem darauf hingewiesen, dass die ukrainischen Streitkräfte nicht nur Probleme mit den Panzern hätten, sondern auch mit der dazugehörigen Munition. Es gebe nur sehr wenig davon, sodass sie auf Artillerie zurückgreifen müssten.

  • 19:20 Uhr

    Drohneneinheits-Kommandeur: Angriffe auf Russland gefährden US-Militärhilfe

    Die Ukraine riskiert den Verlust der US-Militärhilfe, wenn Kiew ohne die Zustimmung Washingtons russisches Territorium mit US-Waffen angreift. Dies erklärte Juri Fedorenko, der Kommandeur der Kampfdrohnenkompanie der ukrainischen Streitkräfte in einem Artikel für die Washington Post: 

    "Wir sind gelähmt, weil die Politik der USA uns verbietet, amerikanische Munition auf russischem Territorium einzusetzen. Wenn wir das tun, riskieren wir, die militärische Unterstützung der USA in Zukunft zu verlieren." 

    Fedorenko betonte jedoch, dass die ukrainischen Streitkräfte über ausreichend ATACMS-Raketen verfügen. Er bat die USA darum, der Ukraine "freie Hand" zu geben und Angriffe auf russisches Territorium mit amerikanischen Waffen zu erlauben.

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.

Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.