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Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriff auf Flamingo-Hersteller in Kiew

Russland führt gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine Militäroperation in der Ukraine durch. Der Westen reagiert mit immer neuen Waffenlieferungen an die Ukraine und beispiellosen Sanktionen gegen Russland. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen.
Liveticker Ukraine-Krieg: Russland meldet Angriff auf Flamingo-Hersteller in KiewQuelle: AP © Francisco Seco
  • 16.08.2026 12:37 Uhr

    12:37 Uhr

    Sieben Verletzte bei ukrainischen Angriffen auf 70 Ortschaften im Gebiet Belgorod

    Der Krisenstab des russischen Grenzgebiets Belgorod veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen in der Region. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den letzten 24 Stunden 70 Ortschaften in neun Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 23 Geschosse abgefeuert und 372 Drohnen eingesetzt, von denen 246 abgeschossen worden seien.

    In der Statistik wird auch über Opfer unter der Zivilbevölkerung berichtet. Bei der Detonation einer Drohne seien zwei Einwohner der Siedlung Tscheremoschnoje verletzt worden. Bei der Explosion einer FPV-Drohne habe ein Einwohner der Siedlung Bessonowka schwere Verletzungen erlitten. Ein weiterer Mann sei bei einer ukrainischen Attacke auf die Siedlung Malinowka zu Schaden gekommen. In der Stadt Gubkin sei ein Mann verletzt worden, als eine Drohne auf dem Gelände eines Betriebs explodiert sei. Bei der Attacke einer ukrainischen Drohne auf ein Auto seien in der Siedlung Krasnaja Jaruga zwei Frauen verletzt worden. Außerdem habe am Samstag ein Mann ärztliche Hilfe aufgesucht, nachdem er noch am 14. August bei der Explosion einer Drohne in der Siedlung Oktjabrski ein Barotrauma des Ohres erlitten habe.     

    Der Krisenstab meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden fünf Mehrfamilienhäuser, 39 Einfamilienhäuser, acht Geschäfte, eine soziale Einrichtung, ein Verwaltungsgebäude, drei Betriebe, eine Garage, zwei Infrastrukturobjekte, eine Gasleitung, zwei Stromleitungen, ein Landwirtschaftsfahrzeug und 31 Autos zerstört oder beschädigt worden.

  • 12:01 Uhr

    Schäden durch ukrainische Artillerie- und Drohnenangriffe auf Grenzgebiet Kursk

    Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Attacken auf das russische Grenzgebiet Kursk fort. Gouverneur Alexander Chinschtein berichtet in der täglichen Statistik auf der Plattform MAX über zahlreiche Artillerie- und Drohnenangriffe auf die Region. Wie der Politiker mitteilt, seien im Zeitraum von 8 Uhr MESZ am 15. August bis 8 Uhr MESZ am 16. August 170 ukrainische Drohnen abgeschossen worden. Darüber hinaus habe die gegnerische Artillerie in dieser Zeit 32-mal grenznahe evakuierte Ortschaften unter Beschuss genommen. Es habe zudem vier Angriffe gegeben, bei denen unbemannte Luftfahrzeuge Sprengsätze auf Objekte im Gebiet Kursk abgelassen hätten.

    Chinschtein meldet zwar keine Opfer unter der Zivilbevölkerung, berichtet aber über Sachschäden. So sei in der Siedlung Nischni Mordok ein Wohnhaus beschädigt worden. In der Siedlung Wischnewo seien ebenfalls ein Wohnhaus und ein Auto zu Schaden gekommen.

  • 11:38 Uhr

    Beschuss auf Siedlungen im Gebiet Cherson: Mehr als 30 Geschosse aus Ukraine abgefeuert

    Die Behörden im von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Cherson melden andauernde Angriffe auf Siedlungen am linken Dnjepr-Ufer. Den Angaben zufolge habe die ukrainische Artillerie im Laufe des 15. August 15 Geschosse auf sechs Ortschaften abgefeuert. Die Zahl der eingeschlagenen Geschosse listen die Behörden wie folgt auf:

    • Gladkowka — 2,
    • Gornostajewka — 3,
    • Molotschnoje — 3,
    • Nowoalexejewka — 3,
    • Nowokijewka — 2,
    • Tschaplinka — 2.

    Wie die Behörden weiter mitteilen, habe der Beschuss auch in der Nacht zum Sonntag angedauert. Auf zivile Infrastrukturen der von Russland kontrollierten Ortschaften Proletarka, Nowaja Majatschka und Nowaja Kachowka seien insgesamt 17 Geschosse abgefeuert worden.

    Berichte über Opfer und Schäden liegen bislang nicht vor.

  • 11:10 Uhr

    Kiews Fähigkeit, Russland zu schaden, wird der Ukraine keinen Frieden bringen

    Das Ziel der Ukraine besteht heute darin, Russland maximalen Schaden zuzufügen. Im Fokus der militärischen Sonderoperation steht nach Angaben der Führung in Moskau die Gewährleistung der Sicherheit des Landes, sodass die Kampfhandlungen nicht eingestellt werden können, solange von Kiew aus auch nur die geringste Gefahr für Russland ausgeht.

    Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Boris Dscherelejewski auf unserer Website.

  • 10:33 Uhr

    Massive ukrainische Drohnenattacke auf Gebiet Rostow in Südrussland: Mindestens fünf Tote

    Das südrussische Gebiet Rostow hat auch in der vergangenen Nacht eine massive Drohnen- und Raketenattacke aus der Ukraine überstanden. Wie Gouverneur Juri Sljussar auf Telegram mitteilt, seien über drei Städten und neun Bezirken der Region mehr als 150 unbemannte Luftfahrzeuge und Raketen zerstört worden. Das Ausmaß der Schäden werde momentan präzisiert, so der Politiker.

    Sljussar meldet inzwischen fünf Tote und drückt den Angehörigen der Getöteten sein tiefstes Beileid aus. Ein weiterer Zivilist sei mit Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert worden, so der Gouverneur. Der Politiker berichtet zudem über viele Sachschäden. Neben mehreren Wohnhäusern seien auch eine Eisenbahnstation und eine Geflügelfarm zu Schaden gekommen.

  • 10:04 Uhr

    Russland meldet Angriff auf Flamingo-Hersteller in Kiew

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntag über weitere Angriffe auf militärisch relevante Ziele in der Ukraine. Am Morgen seien Rüstungswerke in der ukrainischen Hauptstadt Kiew, eine der landesweit größten Ölraffinerien in der Stadt Krementschuk und ein Hüttenwerk in der Stadt Kriwoi Rog getroffen worden. Bei den Attacken habe das russische Militär Langstreckendrohnen sowie boden- und luftgestützte Hochpräzisionswaffen verwendet.

    Unter den in Kiew getroffenen Zielen nennt die Militärbehörde in Moskau die Fabrik Fire Point, die Bauteile für Flamingo-Marschflugkörper hergestellt haben soll, und das Werk Kiew-111, das Bauteile für verschiedene Drohnensysteme produziert haben soll. Außerdem meldet das russische Verteidigungsministerium einen erfolgreichen Angriff auf einen Trockenfrachter im Hafen der Stadt Odessa, der Militärgüter an Bord gehabt haben soll.           

    Zuvor hat der Kiewer Bürgermeister Vitali Klitschko über Explosionen in der Stadt berichtet. Auf der Plattform Telegram forderte er die Einwohner der Millionenstadt auf, in ihren Schutzräumen zu bleiben. In zwei Stadtbezirken gebe es Brände. Mindestens eine Person sei verletzt worden.

    Die ukrainische Luftwaffe berichtete auf Telegram zudem von Angriffen mit Raketen, Gleitbomben und unbemannten Luftfahrzeugen auf andere Landesteile, darunter auf die Industriestädte Krementschuk und Kriwoi Rog. In Kriwoi Rog sollen nach Angaben der örtlichen Behörden 13 Personen verletzt worden sein. Eine Frau sei ums Leben gekommen, hieß es.

  • 09:36 Uhr

    Massive ukrainische Drohnenattacke auf Moskau: Drei Menschen verletzt

    Im Zeitraum vom Samstagabend bis 5.30 Uhr MESZ haben die ukrainischen Streitkräfte eine massive Drohnenattacke auf die russische Hauptstadt Moskau unternommen. Wie Bürgermeister Sergei Sobjanin auf Telegram schreibt, habe die russische Luftabwehr in dieser Zeit über dem Großraum Moskau 201 unbemannte Luftfahrzeuge unschädlich gemacht. Der Politiker meldet dabei drei Verletzte. Die Menschen seien in der Nähe des Moskauer Autobahnrings (MKAD) zu Schaden gekommen. An den Absturzstellen der abgefangenen unbemannten Luftfahrzeuge seien Sicherheitskräfte im Einsatz. Weitere Details gibt Sobjanin nicht bekannt.

  • 09:09 Uhr

    Gouverneur meldet eine der massivsten ukrainischen Drohnenattacken auf Gebiet Moskau

    Andrei Worobjow, Gouverneur des Gebiets Moskau, spricht auf Telegram von einer der massivsten ukrainischen Attacken seit der letzten Zeit. Ihm zufolge habe die russische Luftabwehr in der Nacht über zehn Bezirken 187 ukrainische Drohnen abgefangen. Der Politiker meldet Opfer und Schäden.

    Im Bezirk Ramenskoje sei ein 83 Jahre alter Mann ums Leben gekommen, als eine ukrainische Drohne auf ein Einfamilienhaus gestürzt sei. Der Politiker meldet darüber hinaus drei Verletzte nahe der Stadt Podolsk. In der Stadt sei außerdem ein Lagerhaus des Online-Händlers Wildberries in Brand geraten. Ein weiterer Mann sei in der Stadt Klimowsk verletzt worden. Bei ihm handele es sich um einen Lkw-Fahrer. Auch eine Einwohnerin der Siedlung Schelesnodoroschny und ein Einwohner der Gartengenossenschaft Lesnow seien verletzt worden. In der Stadt Domodedowo habe ein Lagerhaus mit Medikamenten Feuer gefangen. In der Stadt Kaschira sei ein Polizeirevier beschädigt worden. Zudem seien in verschiedenen Ortschaften mehrere Wohnhäuser zu Schaden gekommen, teilt Worobjow mit.

  • 08:32 Uhr

    Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht 822 ukrainische Drohnen

    Russlands Verteidigungsministerium berichtet am Sonntagmorgen über weitere Versuche der ukrainischen Streitkräfte, Objekte in Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen anzugreifen. Demnach habe die russische Luftabwehr im Zeitraum von 19 Uhr MESZ am Samstag bis 7 Uhr MESZ am Sonntag 822 gegnerische Drohnen abgefangen. Die unbemannten Luftfahrzeuge seien demnach über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Wladimir, Wolgograd, Woronesch, Kaluga, Kursk, Lipezk, Nischni Nowgorod, Orjol, Rostow, Rjasan, Tambow und Tula, dem Großraum Moskau, der Region Krasnodar, der Teilrepublik Krim sowie über dem Asowschen und dem Schwarzen Meer zerstört worden. Weitere Einzelheiten teilt das Ministerium nicht mit.

  • 08:05 Uhr

    DVR meldet 42 ukrainische Angriffe binnen 24 Stunden

    Die Behörden in Donezk haben innerhalb der vergangenen 24 Stunden 42 Angriffe durch ukrainische Truppen registriert. Demnach wurden auf das Territorium der Volksrepublik 50 Geschosse abgefeuert. Bei den Angriffen in der Zeitspanne von 0 Uhr am 15. August bis 0 Uhr am 16. August (Ortszeit) wurden vier Zivilisten verletzt. Durch den Beschuss wurden drei Wohnhäuser, 16 zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw und Autos beschädigt.

    Am Vortag hatten die Behörden von Donezk 34 Angriffe aus der Ukraine gemeldet. Dabei wurde eine zivile Person getötet, zehn Zivilisten erlitten Verletzungen. Zu Schaden kamen vier Wohnhäuser, fünf zivile Infrastrukturobjekte sowie mehrere Kommunalfahrzeuge, Lkw, Busse und Autos.

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Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.