Liveticker Ukraine-Krieg – Trump: "Ich bin kein großer Fan von Selenskij"

16.10.2026 10:17 Uhr
10:17 Uhr
Trump hält Angriffe auf russische Raffinerien für eine Schande
US-Präsident Donald Trump sieht ukrainische Angriffe auf Ölraffinerien in Russland als Schande. Im Interview mit Newsmax meint Trump, dass Kiew durch solche Schläge globale Energiepreise in die Höhe treibe. Der US-Staatschef hebt hervor:
"Nun, ich halte dies für eine Schande. Es gibt eine Menge anderer Ziele. (…) Es gibt eine ganze Reihe von Zielen, die man angreifen kann."
"Wenn man aber auf Dieselraffinerien schießt, wo bekanntlich Dieselkraftstoff hergestellt wird, den wir und die Welt benötigen, dann erweist man der Welt damit keinen guten Dienst."
09:56 Uhr
Ukrainische Truppen versuchen, Wärmenetze in Wladimir anzugreifen
Das Gebiet Belgorod hat in der Nacht zum Freitag mehrere Drohnenangriffe abgewehrt, berichtet Gouverneur Alexander Awdejew. Im Einzelnen versuchte die Ukraine, die Infrastruktur zur Wärmeversorgung in der Stadt Wladimir zu attackieren.
Informationen über Verletzte oder erhebliche Schäden gibt es derzeit nicht, betont Awdejew.
09:40 Uhr
Britischer Kommodore a. D.: Russland wird jedes NATO-Aufgebot zerschlagen, das Kaliningrad angreift

Kommodore a. D. der britischen Royal Navy: "Die Russen würden jede Streitmacht zerschlagen, die versuchen würde, Kaliningrad einzunehmen."Urheberrechtlich geschützt Kommodore a. D. der britischen Royal Navy Steve Jermy warnt, Russland werde alle Truppen der europäischen NATO-Staaten vernichten, die versuchen sollten, Kaliningrad anzugreifen. Der Analyst betont, westliche Streitkräfte würden bei einem solchen Angriff enorme Verluste erleiden.
Mehr dazu lesen Sie in einer Analyse hier auf unserer Webseite.
09:17 Uhr
Flugabwehr zerstört in der Nacht mehr als 640 Drohnen über Russland
Einheiten der russischen Flugabwehr haben in der Nacht 644 unbemannte Flugzeuge der Ukraine abgefangen und zerstört. Laut dem Verteidigungsministerium wurden die Drohnen zwischen 20 Uhr am Donnerstag und 8 Uhr am Freitag (Moskauer Zeit) über 27 Regionen des Landes und über dem Schwarzen Meer vom Himmel geholt.
08:57 Uhr
Reuters: Anweisung zur Einschränkung von Starshield für Kiew aus dem Weißen Haus gekommen
Die Anweisung, den Betrieb des SpaceX-Satellitensystems Starshield für das ukrainische Militär einzuschränken, ist laut einem Reuters-Bericht aus dem Weißen Haus gekommen. Wie namentlich nicht genannte Quellen der Publikation betonten, erhielten Führungskräfte im Pentagon die Nachricht, dass der Dienst gedrosselt werden müsse. Wer im Weißen Haus die Entscheidung getroffen habe, sei nicht präzisiert worden.
Bei Starshield handelt es sich um eine für militärische Zwecke ausgelegte Version des Starlink-Dienstes. Die ukrainische Armee verwendet es für die Kommunikation und Steuerung von Drohnen.
08:21 Uhr
Russische Armee trifft ein Logistikzentrum und einen Frachter im Gebiet Odessa
In der vergangenen Nacht haben die russischen Streitkräfte das Logistikzentrum "Blum" im Ort Teplodar des Gebietes Odessa angegriffen. Laut dem Verteidigungsministerium diente die Anlage zur Lagerung von militärischer Ausrüstung und Dual-Use-Gütern.
Außerdem wurde ein Frachter im Schwarzen Meer attackiert. Das Schiff transportierte militärische Güter in den Hafen von Odessa.
07:49 Uhr
Trump: "Ich bin kein großer Fan von Selenskij"

Archivbild: Wladimir Selenskij und Donald Trump Ende Dezember 2025 im Bundesstaat FloridaJoe Raedle / Gettyimages.ru US-Präsident Donald Trump erklärt in einem Interview mit Newsmax, er sei kein großer Fan des ukrainischen Staatschefs Wladimir Selenskij. Verhandlungen mit dem Ukrainer halte Trump für schwieriger als mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. Darüber hinaus kritisiert Trump die Entscheidung der Ukraine, die Angriffe auf russische Ölraffinerien wieder aufzunehmen, während die Bemühungen zur Beilegung des Krieges im Gange seien. Wörtlich betont Trump:
"Selenskij ist kein einfacher Partner für uns. Er will keine Einigung. Er behauptet zwar, er wolle eine Einigung, aber das stimmt nicht. Nein, ich bin kein großer Fan von Selenskij."
15.10.2026 22:00 Uhr
22:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
21:55 Uhr
Montenegro schränkt Aufnahme wehrpflichtiger Ukrainer ein
Die Regierung Montenegros hat am Donnerstag den Zugang zu Asyl für ukrainische Staatsbürger im wehrpflichtigen Alter eingeschränkt. Grundlage ist ein Beschluss des EU-Rates vom 30. Juli 2026, berichtet der nationale Sender RTCG unter Verweis auf den Regierungsbeschluss vom 15. Oktober. In der Mitteilung heißt es weiter:
"Wehrpflichtigen ukrainischen Staatsbürgern, die vorübergehendes Asyl beantragen, wird dieses nur gewährt, wenn sie sich vor der Einreise nach Montenegro tatsächlich in der Ukraine aufgehalten und dort ihren Wehrdienst abgeleistet haben oder davon befreit sind."
Die Einschränkung gilt nicht für Personen, die in Montenegro bereits Asyl erhalten haben.
21:47 Uhr
Gebiet Belgorod: Zwei Männer bei Drohnenangriff auf Auto verletzt
Im Gebiet Belgorod sind zwei Männer verletzt worden, nachdem eine ukrainische Drohne ein Auto im Bezirk Graiworon getroffen hatte. Das teilt der Einsatzstab des Gebiets mit. Die Verletzten erhalten demnach die notwendige medizinische Hilfe.
Außerdem wurde im Dorf Dobroje durch die Detonation einer FPV-Drohne ein Infrastrukturobjekt beschädigt.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.

