
Region Hannover: Auto rast in Gruppe und verletzt mehrere Menschen
Mehrere Personen haben in Neustadt am Rübenberge in der Region Hannover Verletzungen erlitten, nachdem ein Pkw in eine Menschengruppe gerast war. Wie der NDR unter Verweis auf eine Polizeisprecherin berichtet, ereignete sich der Vorfall am späten Abend des 26. Oktober. Ein oder mehrere Unbekannte seien mit einem BMW in eine "kleinere Personengruppe" gefahren.
Laut Polizei sei die Anzahl der Verletzten noch nicht genau bekannt und liege nach vorläufigen Angaben bei vier bis fünf. Die Verletzten mussten demnach in Krankenhäusern medizinisch behandelt werden, befinden sich aber nicht in Lebensgefahr.

Zum Zeitpunkt des Vorfalls führte die Polizei nach eigenen Angaben in der Nähe des Tatorts eine Verkehrskontrolle durch und konnte somit auf den Angriff schnell reagieren. Um das Auto zum Halten zu bringen, hätten Polizisten den Wagen angeschossen, so die Meldung weiter. Der oder die Verdächtigten hätten daraufhin das Auto verlassen und seien zu Fuß geflohen. Zur anschließenden Fahndung seien ein Hubschrauber und ein Polizeihund herangezogen worden, allerdings konnten die Verdächtigen bislang nicht gefasst werden.
Zu den mutmaßlichen Motiven des Angriffs erklärte die Polizei:
"Wir haben kein Anschlagsszenario."
Die Ermittler gehen davon aus, dass sich die Beteiligten kannten und dass der oder die Tatverdächtigen die Angegriffenen nicht wahllos, sondern gezielt ausgesucht haben. Weitere Hintergründe des Vorfalls seien noch unklar. Die Polizeisprecherin erklärte:
"Der Tathergang und die genauen Tatbeteiligungen sind weiterhin Bestandteil der Ermittlungen."
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