Asien

Medien: Indien erörtert Kauf russischer Luftabwehrsysteme vom Typ Panzir S1

Die russische Luftabwehr beweist angesichts des Drohnenkrieges mit der Ukraine täglich ihre Effizienz. Deswegen ist es kein Wunder, dass Indien den Kauf von Flugabwehrraketenkomplexen vom Typ Panzir S1 erörtert. Dutzende weitere will das asiatische Land selbst bauen.
Medien: Indien erörtert Kauf russischer Luftabwehrsysteme vom Typ Panzir S1Quelle: Sputnik © WALENTIN KAPUSTIN

Indien denkt offenbar darüber nach, seine Luftabwehr mit russischen Systemen vom Typ Panzir S1 zu verstärken. Die Zeitung Hindustan Times berichtet mit Verweis auf Regierungsvertreter in Neu-Delhi, dass das asiatische Land sich insgesamt 52 solche Kurzstrecken-Flugabwehrraketenkomplexe anschaffen wolle. Man erörtere den Kauf von 13 Systemen in Russland und die darauffolgende Herstellung von 39 weiteren in Indien, heißt es. Eine offizielle Abmachung bleibt allerdings noch aus.

Das Blatt hatte bereits früher über das Interesse der indischen Seite an diesen defensiven Waffen berichtet. Im vorherigen Bericht wurden aber andere Zahlen angeführt: Damals war die Rede von zwölf Luftabwehrsystemen, die Indien direkt in Russland kaufen wollte, und von 40 weiteren Einheiten, die unmittelbar auf dem Subkontinent gebaut werden sollten.

Im Jahr 2018 hatten Neu-Delhi und Moskau die Lieferung von fünf Langstrecken-Flugabwehrsystemen vom Typ S-400 Triumf im Wert von 5,43 Milliarden US-Dollar vereinbart. Vier davon wurden inzwischen in an Pakistan und China angrenzenden Teilen des Landes stationiert. Die Auslieferung des fünften Systems wurde für Januar bis Februar 2027 angekündigt. Im laufenden Jahr genehmigte Indien den Kauf fünf zusätzlicher Systeme vom Typ S-400 Triumf, da sich diese defensive Waffe während des kurzen Konflikts mit Pakistan im Mai 2025 gut bewährt hatte. Ein entsprechender Vertrag wurde aber noch nicht unterzeichnet. 

Mehr zum Thema – Indien holt eine halbe Milliarde Menschen aus der Armut – schneller als China

Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.