Sergei Netschajew führte dazu aus: "Wer hinter diesem Anschlag steckt – und dass es sich um einen Terroranschlag handelt, daran zweifelt mittlerweile niemand mehr, nicht einmal die deutsche Regierung –, wissen wir bis heute nicht. Diese ganzen Geschichten über eine Segeljacht mit Hobbytauchern sind reine Augenwischerei." Bislang, so Netschajew, hüllen sich die deutschen Strafverfolgungsbehörden in Schweigen.
Am 5. April teilte der serbische Präsident Aleksandar Vučić mit, dass serbische Strafverfolgungsbehörden eine Ladung Sprengstoff in der Nähe der Gasleitung entdeckt hätten, die das Land mit Ungarn verbindet. Der Vorfall wurde als Sabotageversuch eingestuft. Später teilte der Direktor der serbischen Militärischen Sicherheitsagentur, Đuro Jovanović, mit, dass der Geheimdienst einen ausländischen Staatsbürger der Vorbereitung des Sabotageaktes verdächtige. Das ukrainische Außenministerium erklärte, Kiew sei an dem Sabotageversuch an der Gaspipeline nicht beteiligt.
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